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Kirche - Kunst - Diakonie

Kunst + Diakonie

 

Geschichte
Um die Orgel der Kirchengemeinde Wehr-Öflingen zu finanzieren, wurde 1960 die erste "Diakonieausstellung" in der Öflinger Kirche durchgeführt. Es gelang, Künstler wie Ackermann, Dix, Grieshaber und Heckel, aber auch Künstler vom Hochrhein für das Anliegen zu mobilisieren. 1962 fand die nächste Ausstellung statt, zu der schon ein selbstgestrickter Katalog erschien. Und nach der Ausstellung 1965 war die Orgel finanziert. Inzwischen beteiligten sich an den "Diakonieausstellungen" immer mehr Künstler aus dem deutschsprachigen Raum, darunter Persönlichkeiten wie Fritz Winter, Fritz Klemm und der junge Horst Antes, der mit seinen "Kopffüßlern" weltweit Furore machte. Die Künstler wollten weiter ausstellen, auch nachdem die Orgel finanziert war. [ Lesen Sie mehr ... ]

Neuer Jahresqabenprospekt noch vor Weihnachten
Der Vorstand des Vereins "Kunst und Diakonie" arbeitet seit Mitte Juni mit Hochdruck am neuen Jahresgaben-Katalog. Nach mehr als dreijähriger Pause möchten wir im Spätherbst unseren Mitgliedern und Freunden wieder erstklassige Druckgrafik und Originale zu günstigen Preisen bieten. Im geplanten Katalog sind folgende Künstler vertreten: Martin Brodwolf, Tony Craigg, Markus Daum, Martin Disler, Piero Dorazio, Mechthild Ehmann, Günther Förg, Josef Felix Müller, Pink Qiu, Giuseppe Santomaso, Conrad Schierenberg, Frank Schult, Robert Simon, Michael Stober, Antoni Täpies, Günther Uecker und Ben Willikens.

Dialoge - Ausstellung für 2003 geplant
"Dialoge" wird die vom 18. Mai bis zum 20. Juni 2003 in der Wehrer Stadthalle projektierte Ausstellung von "Kunst und Diakonie" heißen. Die Ausstellung knüpft an eine lange Tradition von Kunstausstellungen an, die in Wehr und Wehr-Öflingen veranstaltet wurden. Auf das Thema "Dialoge" hat sich der Vorstand in seiner zweiten Vorstandssitzung geeinigt. Einerseits berührt es einen Zentralpunkt des Christentums, ja von Religion überhaupt. Wie kann es uns Menschen gelingen, mit Gott "in ein Gespräch" zu kommen, von ihm gehört zu werden oder umgekehrt: seine Stimme zu hören, wenn sie zu uns spricht. Andererseits ist die Kultur unserer Zeit mehr als je zuvor eine Kultur des Dialogs. Insbesondere durch die neuen Medien kommen wir rasch in Kontakt. Bedeutet dies aber, daß wir wirklich miteinander kommunizieren? Besteht nicht auch die Gefahr, daß unsere Stimme in diesem Meer von Stimmen und Dialogen untergeht? Daß die Möglichkeiten des Dialogs in einen großen Monolog umkippen? Das Thema "Dialoge" berührt so nicht nur theologische Fragestellungen, sondern eröffnet einen weiten interdisziplinären Horizont, den wir durch Vortrage und ein Symposium abschreiten wollen. Auch der geplante Ausstellungskatalog soll sich diesen ewig aktuellen Fragen stellen. Wir hoffen auf aktive Mitarbeit durch Künstler, Schriftsteller und Wissenschaftler.

Kunst und Kirche
Mit dieser Problemanzeige möchte ich zwei Behauptungen aufstellen: Einmal, dass die Kirche einer Klärung des Verhältnisses von Kunst und Religion bedarf, um ihrer eigentlichen Aufgabe, der Verkündigung des Wortes, gerecht werden zu können; zum andern, dass dies nicht nur für die Kirche gilt, sondern auch für die Kunst. Aus theologischer Sicht bleibt Religion nämlich auch für die Kunst von gewisser Bedeutung ...
[Lesen Sie: Paul Gräb, Kunst und Kirche. Getrennte Wege - Gemeinsame Wege; aus: Paul Gräb / Karl-Christoph Epting, Wege (Ausstellungskatalogbuch), Karlsruhe 1993, S. 208-227]

"Links" und rechts der virtuellen Wege
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